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Aktuelles

Herren 28.11.2011 von Julian Berendt

1. Herren: Weyher Genickschlag in der 90. Minute

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Der Abstiegskampf in der Fußball-Landesliga Bremen geht für den SC Weyhe beinhart weiter. Wer unten steht, der hat auch nicht das nötige Glück. Dieser alte Fußballer-Spruch schlug am Samstag knallhart zu. Im Kellerduell bei der SVGO Bremen (Zusammenschluss der Vereine Grambke und Oslebshausen) schien alles auf eine Nullnummer gepolt zu sein, ehe Arne Dobrindt in der 90. Minute doch noch den Siegtreffer der Bremer zum 1:0 (0:0)) schoss. Ausgerechnet Dobrindt werden sich da einige gesagt haben, denn der jetzt 32-Jährige spielte vor vielen Jahren schon einmal kurz für die Weyher.

Ein anderer Ex-Weyher dagegen machte den Gästen schon früh viel Freude, denn wegen seiner ständigen Meckerei flog Nuredin Avdiji bereits in der 28. Minute mit der Ampelkarte vom Platz.

„Bereits zu diesem Zeitpunkt hätten wir eigentlich führen müssen“, meinte Weyhes Co-Trainer Jörg Habighorst, doch Oliver Rozehnal (aus fünf Metern vorbei) und auch Cem Barufe (verstolperte aus fünf Metern) gingen leer aus.
In der zweiten Halbzeit drückte Weyhe mächtig auf das Bremer Tor, traf aber nicht. Sascha Habighorst (56./drüber), Thilo Richter (72./Schuss zu lasch) und auch Rene Hanke (78./Keeper hält) vergaben die Vorentscheidung.
Und jetzt kam die nächste Weisheit ins Spiel: Wer seine Chancen nicht nutzt... der wird eben bitterböse bestraft. Diesen Part übernahm Dobrindt, der in der Schlussminute nach Ballverlust von Weyhes Innenverteidiger Tim Eichhorn das Tor des Tages erzielte.
 
Kreiszeitung vom 28.11.2011

Herren 28.11.2011 von Julian Berendt

2. Herren: Tolle erste Halbzeit

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Fußball-A-Kreisligist SC Weyhe II entfernt sich immer weiter von der bedrohten Region. Gestern setzte sich das Team von Trainer Michael Frai mit 4:2 (3:0) beim Tabellenzehnten TuS Schwachhausen II durch. „Das war wichtig. Jetzt haben wir Luft nach unten“, freute sich Frai, der vor allem Spaß an der ersten Halbzeit hatte: „Da haben wir richtig gut über die Flügel gespielt und unsere Chancen auch mal genutzt.“

So Sven Bachmann beim frühen 1:0 (10.) auf Vorlage von Simon Peters. In der 22. Minute legte der A-Jugendliche Georg Tylla nach Ecke von Kai Möhlenbrock zum 2:0 nach. Schließlich war es Peters, dessen 18-Meter-Knaller seinen Weg zum 3:0 in den Winkel fand. Spätestens beim 4:0 (55.) durch Peters war alles gelaufen. Die TuS-Tore in der 68. und 89. Minute taten nichts mehr zur Sache.
 
Kreiszeitung vom 28.11.2011

Herren 21.11.2011 von Julian Berendt

1. Herren: Pistol hält Ausschau nach Verstärkungen

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Die sportliche Lage des SC Weyhe in der Fußball-Landesliga Bremen ist nach dem gestrigen 0:2 (0:1) gegen Aufsteiger SC Schiffdorferdamm nicht unbedingt besser geworden. Zudem verfügen die Weyher nicht gerade über einen üppigen Kader, so dass Trainer Dirk Pistol keinen Zweifel daran ließ, sein Personal in der Winterpause qualitativ aufstocken zu wollen. „Das muss“, gab „Pistole“ nur kurz zu Protokoll.

Die gestrigen 90 Minuten dürften den Weyher Trainer in seiner Meinung bestätigt haben. Nach dem kaum zu wertenden 7:1 eine Woche zuvor gegen das Fallobst der Liga, den Geestemünder SC, wirkten die Weyher gestern ziemlich pomadig und stießen im Spielaufbau desöfteren an ihre Grenzen. „Unser Spiel nach vorn war wirklich nicht gut. Da kamen teilweise Pässe über zwei Meter nicht an“, stöhnte Pistol.
 
Anstecken ließ sich dabei sogar Routinier und Kapitän Rene Hanke. Auch der 31-jährige Mittelfeldspieler spielte teilweise für seine sonstige Klasse unterirdische Fehlpässe und konnte das Weyher Spiel nie in die richtige Bahn lenken.
Dabei hätte sein Team mit 1:0 in Führung gehen können, doch nach toller Vorarbeit von Tom Wieting schoss Eike Dziuba das Leder am leeren Gehäuse der Bremerhavener vorbei (15.).
Danach waren in der ersten Halbzeit nur noch die Bremerhavener am Drücker. Keeper Daniel Denter (19./Glanzparade) und Arno Meiring (42./klärt auf der Linie) konnten Einschläge verhindern. Einmal klingelte es aber dennoch: In der 27. Minute ließ sich der junge Innenverteidiger Tim Eichhorn „vernaschen“, Gegenspieler Mentor Rama nutzte das mit einem Schuss ins kurze Eck zum 1:0 der Gäste.
 
Die Abteilung Attacke blieb bei Weyhe auch in den zweiten 45 Minuten sehr blass. Denter musste einige Mal retten, Marvin Bertram den Ball von der Linie kratzen (60.) – und einmal war die SC-Latte bei einem Schuss von Alperen Kuzu im Weg.
Einmal jedoch gab es kein Halten mehr: In der 56. Minute bestaunten die Weyher Verteidiger einen Lattenkopfball von Yusuf Sahin, so dass der Bremerhavener die Lethargie der Gastgeber ausnutzen durfte, um den Abpraller dann zur 2:0-Entscheidung ins Netz zu hämmern.
 
Kreiszeitung vom 21.11.2011

Herren 14.11.2011 von Julian Berendt

1. Herren: Pflichtaufgabe souverän erfüllt

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Selbst wenn eine Mannschaft einen Kantersieg einfährt, bedeutet das nicht, dass der Trainer rundum glücklich sein muss. Es gehört fast schon zur Spezies der Fußball-Lehrer dazu, immer einen Grund zur Kritik zu haben. Schließlich sollen sich die Aktiven auf dem Platz nicht auf Erfolgserlebnissen ausruhen. Bei Dirk Pistol verhielt es sich nicht anders. Auch nach dem ungefährdeten 7:1 (5:0) seines SC Weyhe über das punktlose Schlusslicht Geestemünder SC wurde der Coach des Fußball-Landesligisten nicht müde zu betonen, welche Dinge noch verbesserungswürdig sind.

"Die erste Hälfte hat mir zwar gut gefallen, aber wir haben noch nicht das umgesetzt, was ich gefordert habe - nämlich das Spiel in die Breite zu ziehen", analysierte Pistol. Die Torausbeute von immerhin fünf Treffern bis zum Seitenwechsel hätte seiner Ansicht nach auch höher ausfallen können. "Wir hätten acht Stück machen müssen." Sowieso müsse solch eine Partie zweistellig ausgehen.

Dafür stand wiederum der zweite Durchgang im Weg. Nachdem die Begegnung bereits zum Pausentee entschieden war, schalteten die Hausherren ein paar Gänge zurück. Für Pistols Geschmack ein paar zu viele. "Wir haben aufgehört, Fußball zu spielen. Da gab es mir zu einfache Ballverluste." Verständnis äußerste der 37-Jährige allerdings auch. "Beim Stand von 5:0 wird der Schalter eben umgelegt, das ist so. Insgesamt bin ich zufrieden. Sieben Tore muss man auch erst mal machen."
 
In der Tat. Wenngleich die drei Zähler gegen die Gäste aus Bremerhaven Pflicht waren, um selbst einen Schritt aus der Abstiegszone zu gehen. Dennoch erledigten die Weyher ihre Pflicht in zeitweise äußerst schöner Manier, genauer gesagt ab Mitte der ersten Halbzeit. Da spielten sich die Grün-Weißen in einen Rausch, trugen ansehnliche Angriffe vor und belohnten sich nicht zu knapp. Der Startschuss zum munteren Preisschießen fiel durch Eike Dziuba, der den Ball aufnahm, einen Doppelpass mit Oliver Rozehnal spielte und zum 1:0 einschob (19.).
 
Fortan fielen die Tore wie die Blätter von den Bäumen. Beim 2:0 betätigte sich wieder Rozehnal als Vorbereiter, diesmal veredelte Enes Keskinsoy das Zuspiel (30.). Weiter im Text ging es mit Tor Numero zwei für den SCW-Torschützen vom Dienst, Eike Dziuba. Der Neuzugang umkurvte Hamm und schoss das Leder ins leere Tor - und das Ganze nur 120 Sekunden später. Nach einer großzügigen Pause von sechs Minuten durfte Rozehnal dann selbst abschließen. Sehenswert war dabei die Vorarbeit von Tom Wieting, der sich über die ganze rechte Seite durchtankte und den Torschützen mustergültig bediente (38.). Weil das alles so einen Spaß machte, legten die Gastgeber noch einen nach: Wieder kam Wieting über Außen angefegt und flankte in den Strafraum, wo Marvin Bertram den Rest der Arbeit erledigte (41.).
Allmählich wurde es frustrierend für die Bremerhavener. Das schlug sich denn auch in der Stimmung auf dem Platz nieder. Erst meckerten sie sich nur gegenseitig an, ehe es zu einem nicht mehr wirklich überraschenden Ereignis kam. Stefan Schmitt wurde wegen Nachtretens mit Rot des Feldes verwiesen (49.). Wer nun aber dachte, dass die Gäste endgültig auseinander fallen würden, sah sich getäuscht. Vielmehr hielt das Team von Trainer Ralf Wickert jetzt besser dagegen. Beim SCW machte sich angesichts des komfortablen Polsters eine gewisse Inkonsequenz breit. So kam es fast zwangsläufig zum Ehrentreffer durch Marco Ferreira-Postiga (88.). Davor hatte allerdings Dziuba schon seinen Dreierpack geschnürt (83.). Und in der Nachspielzeit setzte Cem Barufe den Schlusspunkt einer unterhaltsamen Partie.

Weser-Kurier vom 14.11.2011


Herren 31.10.2011 von Julian Berendt

1. Herren: Die Vorgaben perfekt umgesetzt

Auch der SC Weyhe hat seinen Beitrag zum Wochenende der Überraschungen in der Fußball-Landesliga Bremen geleistet. Das Team von Trainer Dirk Pistol gewann beim zuvor elf Ränge besser platzierten SV Grohn mit 5:1 (2:0).

Es war die Trendwende für die Weyher, die zuvor sechs Mal in Folge verloren hatten, während Grohn einen Serie in Richtung Aufstiegsplätze startete. "Die Spieler haben heute genau das umgesetzt, was wir von ihnen erwarten und was sie auch können", freute sich Weyhes Co-Trainer Jörg Habighorst. "Wir haben richtig clever gespielt, den Kopf oben gehabt und auf den Nebenmann geschaut."

Nicht nur den Kopf oben, sondern vor allem die Hände immer wieder an der richtigen Stelle hatte Keeper Daniel Denter. Der vereitelte schon vor der Pause zwei Großchancen, avancierte Mitte der zweiten Hälfte mit vier Glanzparaden zum Matchwinner und bekam deswegen ein Sonderlob von Habighorst. Mit der doppelten Absicherung auf der Sechserposition mit René Hanke und Jannis Berendt waren die Weyher recht defensiv eingestellt in die Partie gegangen. Auch die Vorgaben in der Offensive zahlten sich aus. "Wir wollten um die zweiten Bälle kämpfen", erklärte Habighorst. Und tatsächlich fiel das 2:0 durch Christian Kuchra mit tollem Volleyschuss nach einem abgewehrten Eckball (38.). Das 1:0 hatte Tom Wieting (Foto) erzielt, nachdem Weyhe immer besser ins Spiel gefunden hatte (22.). Wieting lief danach zwei Mal allein aufs Tor zu, scheiterte aber an SV-Keeper Baris Kaleli (28., 33.).
 
Der SV Grohn wusste nicht so recht, wie ihm geschah, leistete seinen Beitrag zu einem unterhaltsamen Spiel und machte nach gut einer Stunde hinten auf. Doch genau in diese Phase hinein sorgte Oliver Rozehnal für das 3:0 (65.). Für Rozehnal war es auch persönlich ein wichtiger Treffer, denn in den Partien zuvor war er so manches Mal an sich selbst verzweifelt. Mit Glück, Denter, Cleverness und viel Effektivität in der Offensive ließ sich Weyhe die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Matthias Przeliorz verkürzte zwar auf 1:3 (78.), doch Rozehnal (88.) und Wieting (90.) schossen für die Gäste sogar noch einen Fünferpack heraus.
 
SC Weyhe: Denter - Bertram, Barufe, Eichhorn, Kuchra, Siemering, Hanke, Berendt, Wieting (90. Meiring), Habighorst (34. True), Rozehnal (90. Stecher).

Weser-Kurier vom 31.10.2011


Herren 25.10.2011 von Julian Berendt

2. Herren: Daedelow macht alles klar

Es geht also doch. Der SC Weyhe II hat den zweiten Sieg eingefahren – nacheinander! Nach dem 3:0-Erfolg gegen den VfL 07 II aus der Vorwoche feierte der Fußball-A-Ligist ein 2:1 (1:1) gegen die Landesliga-Reserve des KSV Vatan Sport.

Die Hausherren erwischten dabei einen Start nach Maß, als Sören Meissner bereits nach fünf Minuten die Führung erzielte. „Doch danach haben wir regelrecht um den Ausgleich gebettelt“, sagte Weyhes Co-Trainer Gerd Grundei. Vatans Volkan-Abdullah Arslan erhörte das „Weyher Flehen“ und markierte mit dem Pausenpfiff den Ausgleich.
 
Doch der eingewechselte John Daedelow (Foto) brachte die Hausherren zurück auf die Siegerstraße (68.), nachdem die Weyher schon den Pfosten getroffen hatten.
„Es war kein schöner Sieg, aber zumindest haben wir gekämpft“, meinte Grundei, nach dem insgesamt vierten Saisonsieg.

Kreiszeitung vom 24.10.2011


Herren 24.10.2011 von Julian Berendt

1. Herren: Hanke hadert mit dem Schiedsrichter

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Ein frühes Tor ist das, wonach jede Mannschaft trachtet. Der SC Weyhe schoss es, und doch konnte sich der Fußball-Landesligist dafür nichts kaufen. Gegen den KSV Vatan Sport verlor das Team von Trainer Dirk Pistol mit 1:4 (1:1). Es war die sechste Niederlage hintereinander und ein deutlicher Fingerzeig dafür, dass der Absteiger erneut um den Klassenerhalt kämpfen muss.

„Das war auch nicht anders zu erwarten. Wir haben ganz viele junge Leute in unserem Team. Da ist es fast normal, dass es solche Phasen gibt. Und außerdem fehlt uns momentan das nötige Glück“, meinte Kapitän Rene Hanke, der zudem mit Schiedsrichter Benjamin Koc haderte, der zwei Treffern die Anerkennung verweigerte – wegen Abseits. „Es wäre zuerst die Führung gewesen und dann der Ausgleich“, so Hanke. Den Vatanesen, die zuvor mit nur einer guten Möglichkeit aufwarteten, war es egal. Sie markierten durch Erhan Akgün den 1:1-Halbzeitstand. „Ein blöder Stellungsfehler, der uns da unterlaufen ist“, meinte Weyhes Kapitän. Das frühe 1:0 durch Sascha Habighorst (14.) war damit nichtig.
 
Als nach dem Seitenwechsel alles auf ein Unentschieden hinauszulaufen schien, schlugen die Gäste eiskalt zu. Veyis Albayrak markierte 17 Minuten vor Ultimo den Treffer zum 2:1, und als Aygün Kopar auf 3:1 erhöhte (82.), war die Partie entschieden. In der Schlussminute stellte Yasin Bilgin den 4:1-Endstand her.
„Unsere Spiele werden noch kommen“, blickt Hanke erwartungsfroh auf die kommenden Partien. Vor allem auf die gegen die unmittelbare Konkurrenz. „Da werden wir gefordert sein“, weiß Weyhes Kapitän um die Wichtigkeit der kommenden Wochen.

Denter, Mosch (28. Barufe), Eichhorn, Dziuba, Kuchra (77. Rozenahl), Siemering, Hanke, Berendt, Wieting, Habighorst, True

Kreiszeitung vom 24.10.2011


Herren 17.10.2011 von Julian Berendt

1. Herren: Trotz großen Aufwands bleibt Belohnung aus

Zu gerne hätten sich die Fußballer des Landesligisten SC Weyhe nach ihrem Gastspiel bei OT Bremen den anschließenden Besuch auf dem Bremer Freimarkt mit einem Sieg versüßt. Aus dem Vorhaben wurde nichts. Die Ostbremer behielten mit 3:1 (2:0) die Oberhand. Für die Weyher war das die fünfte Niederlage in Folge.

Vielleicht wäre die Partie anders verlaufen, hätte Ricardo Mosch bereits nach drei Minuten getroffen. Doch nach einem Eckball traf Mosch das Leder im Fünfmeterraum nicht richtig. Kurze Zeit später erfolgte die kalte Dusche für die Pistol-Elf. Patrick Wunderling lief nach einem langen Pass allein auf Torhüter Daniel Denter zu und überlupfte diesen (7.). Aus kurzer Distanz verpasste Tom Wieting nach einer Viertelstunde den Ausgleich, und auch Eike Dziuba hatte aus nächster Nähe kein Glück (20.). "Es nützt nichts, wenn wir vorne die Dinger nicht machen", haderte Weyhes Coach Dirk Pistol mit der Chancenverwertung seiner Elf.

Eine Unordnung in der Hintermannschaft brachte nach einer halben Stunde Spielzeit erneut Wunderling in Aktion, der auf 2:0 erhöhte. "Bei den Gegentreffern waren wir einfach zu grün", kritisierte Pistol.
Hoffnung keimte im Weyher Lager kurz auf, als Kapitän Rene Hanke (FOTO) per Foulelfmeter verkürzte (52.). Der nach der Halbzeit ins Spiel gekommene Sascha Habighorst wurde dabei vom Osterholzer Mannschaftsführer Artur Schmidt im Strafraum umgerissen, worauf dieser des Feldes verwiesen wurde. Die Freude auf Seiten der Weyher hielt allerdings nicht allzu lange an. Zwei Minuten nach dem Anschlusstreffer foulte Tim Eichhorn seinen Gegenspieler und auch hier zeigte der Unparteiische auf den berüchtigten Punkt. Der ehemalige Stuhrer Denis Pilipovic behielt die Nerven und stellte den alten Abstand wieder her (54.).
"Trotz drückender Überlegenheit konnten wir uns keine zwingenden Torchancen mehr erspielen. Im Moment haben die Seuche an den Füßen. Wir betreiben einen großen Aufwand und werden dafür einfach nicht belohnt", analysierte Pistol den glücklosen Auftritt, nach dem sich die Weyher in der gefährdeten Zone der Tabelle wiederfinden.
 
SC Weyhe: Denter - Mosch, Keskinsoy (61. True), Eichhorn, Dziuba, Kuchra (68. Pistol), Siemering, Hanke, Berendt, Wieting, Meiring (46. Habighorst).

Weser-Kurier vom 17.10.2011 / www.weser-kurier.de


Herren 10.10.2011 von Julian Berendt

1. Herren: Weyhe kommt auf keinen grünen Zweig

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Fußball-Landesligist SC Weyhe rutscht in der Tabelle immer weiter ab. Das gestrige 0:1 (0:1) auf eigenem Platz gegen den Tabellenvierten TSV Grolland war bereits die vierte Niederlage in Serie. Die Abstiegsplätze sind für das Pistol-Team nun nicht mehr weit entfernt. Einmal mehr beendete Weyhe das Match nicht mit zehn Spielern, denn nur zehn Minuten nach seinerc Einwechselung sah Simon Jamin wegen Nachtretens die Ampelkarte und hatte dabei sogar noch Glück. „Diese Aktion hätte auch glatt rot geben können“, war Co-Trainer Jörg Habighorst froh, dass Jamin nun wenigstens um eine Sperre herumkommen wird.

Ansonsten fand Habighorst, „dass wir unverdient verloren haben.“ Weyhes „Co.“ merkte aber auch an, „dass wir in der ersten Halbzeit nicht zwingend genug waren. Das wurde erst in der zweiten Halbzeit besser, aber leider sprang auch da nichts Zählbares heraus.“
 
Das Tor des Tages fiel bereits in der 22. Minute. Der Ex-Brinkumer Ufuk Gencer tankte sich durch die Weyher REihen, ließ drei Gegenspieler stehen und vollstreckte überlegt zum 1:0.
Nach dem Wechsel bekamen die Gastgeber die Partie immer besser in den Griff und hätten in der 65. Minute ausgleichen können, doch nach flacher Hereingabe von Cem Barufe rutschte Oliver Rozehnal knapp am Ball vorbei. Als ein Grolländer wegen Nachtretens vom Platz flog (72.) wuchsen Weyhes Remishoffnungen. In der 78. Minute schien es auch soweit zu sein, denn Kapitän Rene Hanke hatte das Leder mit links ins Tor geschossen, doch der Schiri-Assistent wollte ein Abseits eines anderen Weyhes gesehen haben. „Ich meine, dass da keiner von uns dem Keeper die Sicht genommen hat“, ärgerte sich Habighorst über den Pfiff. Zwei Minuten nach dieser Aktion flog dann Jamin vom Platz, so dass die Weyher Überzahl für die Schlussphase wieder dahin war.

Kreiszeitung vom 10.10.2011


Herren 04.10.2011 von Julian Berendt

1. Herren: Gut gekämpft und doch verloren

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In einer ausgeglichenen und hart umkämpften Partie der Fußball-Landesliga Bremen hat sich der SC Weyhe am Ende mit 0:1 (0:0) beim ATSV Sebaldsbrück geschlagen geben müssen. Die Gäste kassierten damit ihre dritte Niederlage in Serie.

Nach rund 20 Minuten mussten die Weyher den ersten Nackenschlag einstecken, denn es setzte die bereits dritte Rote Karte in der noch jungen Saison. Addiert man die zwei Gelb-Roten-Karten noch hinzu, kommt der SCW bereits auf fünf Platzverweise nach sieben Partien. In der Fairnesstabelle steht Weyhe damit auf dem letzten Rang. In der vergangenen Woche hatten sich die Verantwortlichen dazu entschlossen, keine weiteren Schiedsrichterentscheidungen zu kommentieren, was Trainer Dirk Pistol auch konsequent umsetzte: "Zu der Roten Karte sage ich nichts", erklärte er. Trotzdem hielt seine Mannschaft gut dagegen und stand sicher in der Defensive. Sebaldsbrück nutzte seine Überzahl nicht gut aus, und so schafften es die dezimierten Gäste, mit einem 0:0 in die Pause zu gehen.

Der zweite Abschnitt ähnelte dem ersten: Weyhe ließ wenig zu, die Hausherren erspielten sich keine nennenswerten Torchancen. "Meine Mannschaft hat einen hohen Aufwand betrieben. Hinten standen wir gut, in der Offensive fehlte uns aber immer die letzte Fußspitze zum Torerfolg. Torwart Ralph Müller hat viel Ruhe ausgestrahlt, Sören Meissner und Bastian Siemering aus unserer zweiten Mannschaft haben sich gut eingefügt", lobte Pistol.

In der 67. Spielminute war aber auch Müller machtlos: Sebaldsbrück brachte die Weyher Hintermannschaft durch einen langen Einwurf aus dem Konzept, und Ricardo Fernandez-Plücks traf zum 1:0 für die Hausherren. "Ein unglückliches Gegentor, zumal vom ATSV insgesamt wenig gekommen ist", erklärte Pistol. Die Weyher stemmten sich in der Schlussphase noch einmal gegen die drohende vierte Saisonniederlage, doch vor dem Tor fehlte die nötige Durchschlagskraft. So blieb es beim 0:1, der SCW rutschte in der Tabelle auf Rang zehn ab. Trainer Dirk Pistol blickt trotzdem positiv den kommenden Aufgaben entgegen: "Ich habe heute wieder einen Aufwärtstrend erkennen können."

Weser-Kurier vom 04.10.2011