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Aktuelles

Herren 09.05.2012 von Julian Berendt

1. Herren: Jannis Berendt ist Weyhes Matchwinner

"Tor des Tages gestern beim 1:0 gegen FCO II"

Ganze Wagenladungen voller Wackersteine dürften den Verantwortlichen und Spielern des Fußball-Landesligisten SC Weyhe gestern Abend vom Herzen gefallen sein. Grund: Durch ein knappes 1:0 (0:0) im Nachholspiel gegen die Reserve des FC Oberneuland verschaffte sich der SCW etwas Luft im Abstiegskampf. Vier Spieltage vor dem Ende der Saison beträgt der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz (derzeit Surheide) nun vier Zähler.

„Wir sind sowas von erleichtert, das glaubt man gar nicht. Wir müssen unbedingt in der Landesliga bleiben. Daran hängen auch diverse Neuzugänge, die nur kommen, wenn wir nächstes Saison auch Landesliga spielen“, meinte etwa Co-Trainer Jörg Habighorst.
Gegen Oberneuland, die nur einen Spieler aus der Ersten (Bremen-Liga) aufgeboten hatten, wirkten die Gastgeber in der ersten Halbzeit unglaublich fahrig. „Die Nervosität war fast greifbar“, stellte Habighorst fest. Aber die Gäste konnten das nicht nutzen.
 
„In der Kabine haben wir uns dann geschworen, mehr Dampf zu machen und voll auf Sieg zu spielen“, berichtete der Weyher Co-Trainer. Mit Erfolg, denn in der 75. Minute jagte Jannis Berendt (Foto)einen Freistoß aus 18 Metern in den linken Torwinkel und avancierte damit zum Matchwinner. Danach vergaben Rene Heide und Florian Richter noch weitere gute Weyher Chancen – und verlängerten damit die Leiden der Trainer.

Kreiszeitung vom 09.05.2012


Herren 02.05.2012 von Julian Berendt

1. Herren: Hanke verschießt Elfer, Weyhe verpasst Sieg

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Manchmal gehen Wünsche in Erfüllung. Vor dem Auswärtsspiel gestern beim Tabellenzweiten Vatan Sport hatte sich der Bremer Fußball-Landesligist SC Weyhe sein erstes Unentschieden der Saison gewünscht – und das klappte am Ende auch. Beim 1:1 (1:0) holte die Mannschaft von Trainer Dirk Pistol einen eigentlich nicht einkalkulierten, aber wichtigen Punkt im Kampf um den Klassenerhalt.

Doch so ganz zufrieden war der Coach am Ende auch wieder nicht. Schließlich hätte seine Mannschaft die Partie sogar gewinnen können, wenn nicht Rene Hanke in der 74. Minute einen Foulelfmeter an den Pfosten geschossen und Vatan im direkten Gegenzug per Konter durch Arslan das 1:1 erzielt hätte. „Das war der Knackpunkt, und ich glaube, so richtig gut schlafen kann der Rene heute nicht“, vermutete SC-Coach Pistol: „Das ist sehr ärgerlich.“
 
Gegen den Favoriten hatte sich der SC Weyhe eine kompakte 3-4-2-1-Taktik zurechtgelegt, mit der Vatan Sport überhaupt nicht fertig wurde. „Sie haben es zumeist mit langen Bällen probiert oder sind nicht durchgekommen“, freute sich Pistol über die starke Defensivleistung seiner Mannschaft. „Das war taktisch sehr diszipliniert“, lobte der Trainer den Auftritt seines Teams, das kurz vor der Pause gar in Führung ging: Florian Richter hämmerte einen Abpraller volley in den Winkel.
Auch nach dem Wechsel versuchte Vatan vergeblich, das Weyher Defensivgebilde zu knacken. Erst der Konter in der 75. Minute nach dem verschossenen Elfmeter von Hanke eröffnete den Gastgebern eine gute Chance, die der Tabellenzweite dann auch zum Leidwesen der Weyher eiskalt nutzte.

Kreiszeitung vom 30.04.2012


Herren 24.04.2012 von Julian Berendt

2. Herren: Weyhe II 10:1 Sieger

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In der Fußball-Kreisliga A machte der SC Weyhe II gestern einen großen Schritt in Richtung Rettung, denn der Tabellenzwölfte fegte den Letzten VfL 07 Bremen II auf dem eigenen Kunstrasenplatz mit 10:1 (6:1) vom Platz. „Das war unglaublich wichtig. Ich denke, dass wir jetzt drinbleiben werden“, meinte Julian Berendt, der das Team bis zum Saisonende zusammen mit Lars Conrad trainieren wird. Vorgänger Jochen Heitmann wird aus beruflichen Gründen nur noch sporadisch beim Team sein.

Gegen die Bremer schoss sich Weyhe den Frust der letzten Wochen von der Seele. In Udo Kastens, Sven Bachmann und Robert Maaß trafen gleich drei SC-Spieler jeweils dreimal ins Schwarze. Treffer Nummer zehn ging auf das Konto von Routinier John Daedelow.
 
Kreiszeitung vom 23.04.2012

Herren 16.04.2012 von Julian Berendt

1. Herren: Dennis Klätke belohnt Weyhes tolle Moral

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Eine tolle Premiere als verantwortlicher Coach feierte gestern Jörg Habighorst beim Landesligisten SC Weyhe. Da „Chef“ Dirk Pistol beruflich unabkömmlich war, sprang der sonstige Co-Trainer ein und landete mit den Weyhern ein 3:2 (0:2) beim Tabellensechsten TSV Grolland. „Ich muss der gesamten Mannschaft ein Riesenkompliment machen. Alle haben bis zum Umfallen gekämpft und das Ding trotz eines 0:2-Rückstandes noch gebogen“, strahlte Habighorst. Dass sich die Weyher Machtverhältnisse auf der Kommandobrücke nun jedoch gedreht haben, verwies Habighorst schmunzelnd ins Reich der Fabel.

Von Beginn an machten die Gäste viel Druck, doch vor allem Oliver Rozehnal (4./12./22.) war gerade in der ersten Halbzeit zu unkonzentriert beim Abschluss. Zudem wurde den Gästen ein aus ihrer Sicht berechtigter Treffer durch Tom Wieting (36.) aberkannt. Grolland war da effektiver: In der zehnten und 19. Minute stand Bashkin Toski am rechten Fleck und brachte sein Team mit 2:0 in Führung.
 
Die Weyher Messe war indes noch längst nicht gelesen. Dafür sorgte unter anderem Rene Hanke, der in der 52. Minute per 18-Meter-Freistoß in den Winkel auf 1:2 verkürzte. Zehn Minuten später nutzte Tom Wieting ein kluges Zuspiel von Ricardo Mosch und schaffte das 2:2. Jetzt war Weyhe so richtig auf den Geschmack gekommen, während von Grolland nicht mehr viel kam. In der 67. Minute schließlich krönte Dennis Klätke die Weyher Aufholjagd nach Vorarbeit von Florian Richter mit dem Treffer zum 3:2.

Kreiszeitung vom 16.04.2012


Herren 23.03.2012 von Julian Berendt

1. Herren: Berendt zurück im Weyher Mittelfeld

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Berendt, Jannis

Die Strafbank hat sich geleert – „vorläufig“, wie Dirk Pistol süffisant relativiert. Der Trainer des Fußball-Landesligisten SC Weyhe musste in dieser Saison schon zu viele Rot-Sperren aus Reihen seiner Spieler verkraften. Doch das soll nun endlich Schnee von gestern sein. Vor dem Auftritt am Sonntag um 15 Uhr beim starken Tabellenzweiten SC Lehe-Spaden will der Tabellenneunte abwartend agieren: „Wir werden aus einer gesicherten Abwehr auf Konter lauern“, kündigt Pistol an.

Die Position des „Zehners“ übernimmt Jannis Berendt, der seine Zwangspause nach Roter Karte ebenso abgebrummt hat wie Ricardo Mosch. Tom Wieting rückt von der zentralen Position auf die rechte Mittelfeldseite. Cem Barufe fehlt hingegen noch nach seinem Platzverweis. Zudem muss Pistol auf Tobias Schlaak verzichten: Der Stürmer laboriert an einer Knieblessur. Dadurch bleibt dem Offensivmann erspart, gegen die derzeit zweitbeste Defensive der Landesliga anzurennen. „In der Abwehr sind wir ja auch nicht schlecht“, gibt der SCW-Trainer zu bedenken. „Wir müssen nur vorne mal wieder treffen.“
 
Das jüngste 2:1 gegen den FT Geestemünde sollte seiner Mannschaft Auftrieb geben – und zudem die Sondierungsgespräche mit Blick auf die kommende Saison erleichtern. Demnächst sollen die Personalplanungen voran schreiten. „Von vielen aus der Mannschaft habe ich schon eine Zusage“, verrät Dirk Pistol. In der nächsten Spielzeit will er Georg Tylla, Florian Richter und Nico Eggers aus der eigenen A-Jugend weiter in der Ersten etablieren. Zusätzliche Youngster rücken ebenfalls nach – sollen aber zunächst in der Zweiten behutsamer an die härtere Gangart im Herrenbereich heran geführt werden.

Kreiszeitung vom 23.03.2012


Herren 12.03.2012 von Julian Berendt

1. Herren: Meiring und Stecher belohnen Weyhe

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Trainer Dirk Pistol war nach dem Spiel seines SC Weyhe ganz entspannt und absolut zufrieden – und das aus gutem Grund. Seine Mannschaft hatte mit dem 2:1-Sieg beim FT Geestemünde einen ganz großen Schritt Richtung Klassenerhalt in der Fußball-Landesliga gemacht. Sechs Punkte beträgt der Vorsprung nun schon vor den Abstiegsrängen. „Die Mannschaft hat heute tolle Moral bewiesen“, lobte Pistol sein Team, das nach einem frühen Gegentor durch Christoph Gieser (15.) erstmal ins Hintertreffen geraten war. Davon ließen sich die Gäste aber nicht beeindrucken und erspielten sich schon im ersten Durchgang gute Chancen zum Ausgleich.

Nach dem Seitenwechsel wurden die lauf- und einsatzfreudigen Weyher noch stärker und schnürten die Geestemünder, die nur noch mit langen Bällen operierten, zunehmend in ihrer Hälfte ein. Folgerichtig belohnte Arno Meiring die Bemühungen des SC. Einen Freistoß von Rene Hanke verlängerte der Abwehrmann mit dem Außenrist ins Netz (70.). Doch das war noch nicht alles. Sieben Minuten nach dem Ausgleich drehten die Gäste das Spiel komplett. Der eingewechselte Oliver Rozehnal legte am Sechzehner quer zu Helge Stecher, der nur noch zum umjubelten 2:1 einzuschieben brauchte und sich diese Chance nicht nehmen ließ.
Kurz zuvor hätte schon Tobias Schlaak, einer von drei A-Jugendlichen in der ersatzgeschwächen Weyher Elf, zum Helden werden können, vergab jedoch die Riesenchance zur Führung.
 
„In der zweiten Hälfte waren wir deutlich besser. Insofern ist das Ergebnis letztendlich klar verdient“ , resümierte Trainer Dirk Pistol, der zudem noch ein Sonderlob an die drei A-Jugendlichen Georg Tylla, Nico Eggers und Tobias Schlaak aussprach: „Die drei haben sich wirklich super eingefügt, das war ganz klasse.“

Kreiszeitung vom 12.03.2012


Herren 08.01.2012 von Frank Seidel

3. Herren: Hurra!

Die 3. Herren ist beim Internetauftritt dabei und hat ein Mannschaftsbild eingestellt! Demnächst für alle Fans und Sponsoren von nah und fern nach und nach mehr!


Herren 12.12.2011 von Julian Berendt

1. Herren: „Jugend forscht“ macht Pistol froh

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Mit Erfolgserlebnissen gleich in mehrfacher Hinsicht meldeten sich die Landesliga-Fußballer des SC Weyhe in die Winterpause ab. Erstens: Beim Vorletzten Tuspo Surheide gelang dem Team von Trainer Dirk Pistol ein 2:1 (2:0)-Erfolg. Zweitens: Durch diesen Dreier überwintert Weyhe auf Platz elf und verschaffte sich damit Luft zu den drei Abstiegsplätzen. Und drittens: Der auf den Nachwuchs bedachte Pistol dürfte sich besonders gefreut haben, dass die beiden noch in der A-Jugend spielenden Georg Tylla und Florian Richter die Tore in Bremerhaven schossen.

Ein fester Einsatz des Duos nach der Winterpause ist allerdings kein Thema. „Die Jungs werden weiterhin in der Jugend spielen“, bestätigte Pistol. Und da schafften Tylla/Richter gerade erst den Sprung in die Bremer Verbandsliga.
Gegen Surheide traf Tylla bei Schneetreiben auf dem Kunstrasenplatz der Surheider schon nach 20 Sekunden zum 1:0, als sich der Ball nach einem Pressschlag mit dem Tuspo-Keeper zur Führung ins Netz senkte. Klarer war da das 2:0 (41.) durch Richter, der nach einer Hereingabe von Marvin Bertram erfolgreich war.
Nach dem Wechsel gerieten die Gäste zunächst massiv unter Druck und kassierten in der 48. Minute durch Sebastian Seebecks verwandelten Elfmeter (Christian Kuchra hatte gefoult) das 1:2. Ab der 60. Minute hatte Weyhe aber wieder alles im Griff und hätte durch Tobias Schlaak noch weitere Tore erzielen können.

Kreiszeitung vom 12.12.2011


Herren 12.12.2011 von Julian Berendt

2. Herren: 3:1 zum Abschied

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Bachmann, Sven

Im vorerst letzten Spiel als Trainer des Fußball-A-Kreisligisten SC Weyhe II feierte Trainer Michael Frai (übernimmt demnächst den MTV Riede) einen 3:1 (1:1)-Sieg bei OT Bremen II. Dieser Sieg gleicht einer kleinen Sensation, denn die Osterholzer setzten zu 80 Prozent auf Spieler der ersten Herren (Landesliga), deren Spiel am Samstag ausgefallen war. „Ich kann es nicht fassen, dass wir das Ding gewonnen haben“, jubilierte Frai.

In der 28. Minute ging OT durch den Ex-Weyher Volker Wittfoth mit 1:0 in Führung, doch John Daedelow köpfte mit dem ersten guten Weyher Angriff in der 31. Minute nach Erler-Ecke das 1:1. Danach hielt Lars Conrad noch einen Elfer.
Nach der Pause drückte OT ohne Ende, doch mit zwei Treffern (72./85.) avancierte Sven Bachmann (Foto) zum Matchwinner.
 
Kreiszeitung vom 12.12.2011

Herren 05.12.2011 von Julian Berendt

1. Herren: Erfolg der größeren Entschlossenheit

Wer gerne die Extreme fußballerischer Emotionen erlebt, wäre gestern beim Derby der Fußball-Landesliga Bremen zwischen dem SC Weyhe und dem TSV Melchiorshausen sehr gut aufgehoben gewesen. Auf der einen Seite bestimmten Jubelschreie und strahlende Gesichter die Szenerie, auf der anderen Stille und Enttäuschung. Entsprechend das Resultat: Die Weyher hatten ihren favorisierten Nachbarn mit 1:0 (0:0) bezwungen.

Der Plan von Dirk Pistol reifte in den vergangenen zwei Wochen. In dieser Zeit stellte der Trainer des SC Weyhe sein taktisches System um und ließ seine Mannschaft eine 3-4-3-Formation einstudieren. Pistol reagierte damit auf die eingeschränkten personellen Möglichkeiten, die nach dem Abschied von Torjäger Eike Dziuba (wir berichteten) noch kleiner geworden waren. So war der Coach gleich in zweifacher Hinsicht gefordert: a) seiner Truppe eine neue Grundordnung zu verpassen und diese b) mit teilweise neuen Spielern umzusetzen. Dass unter diesen Voraussetzungen noch nicht alle Abläufe im Spiel der Weyher automatisiert sein konnten, war klar. Überraschend war vielmehr, dass gestern schon erstaunlich viele Rädchen ineinandergriffen.

Besonders nach der Pause überzeugten die Gastgeber sowohl läuferisch als auch kämpferisch. Sie traten viel couragierter, mutiger und entschlossener auf als ihr Gegner. Und je länger die Partie andauerte, desto stärker griff das spielerische Element in den Aktionen der Weyher.

Das war nicht selbstverständlich, schließlich betraute Dirk Pistol zwei A-Junioren mit Schlüsselpositionen. Georg Tylla sollte auf der linken Seite Dampf machen und gleichzeitig mithelfen nach hinten abzusichern, während Florian Richter in ähnlicher Mission rechts gefordert war. Beide Akteure sind gerade mal 18 Jahre alt, aber sie erledigten ihre Aufgaben mit einer ungeheuren Disziplin und Spielfreude. Mangelnde Erfahrung wurde durch ehrliche Begeisterung kompensiert.

Auch ein Tobias Schlaak (20), der eigentlich im Kader der zweiten Mannschaft steht, dachte gar nicht daran, sich erst mal langsam ins Geschehen einzufinden. Er ging direkt aggressiv zu Werke und machte auf der rechten Angriffsseite (mitunter auch auf der linken) ordentlich Alarm. Die ziemlich lethargischen Melchiorshauser bekamen ihn gestern jedenfalls nie in den Griff.

Nur der Torabschluss funktionierte nicht so, wie es den Weyhern angesichts ihres überlegen geführten Spiels zugestanden hätte. So war es bezeichnend, dass ein Eigentor von Manoel Arnhold, der eine Freistoß-Hereingabe von Christian Kuchra (Foto) unglücklich ins eigene Tor köpfte (78.), für die Entscheidung herhalten musste.

Von Glück wollte Dirk Pistol aber nichts wissen. "Wir haben uns dieses Tor erarbeitet", fügte er nicht zu unrecht an und verwies auf etliche Aktionen, die ebenfalls mit dem Führungstreffer hätten belohnt werden können. Solche Momente gab es auf der Gegenseite fast nicht. Selbstbewusstsein, Entschlossenheit und Siegeswillen - das sind Schlagworte, die gestern einen gewaltigen Bogen um Melchiorshausen machten. TSV-Coach Markus Hoßfeld bemühte sich erst gar nicht, seine Enttäuschung und seinen Ärger zu verbergen. "Nach der Pause kam bei uns gar nichts mehr", bemerkte der Coach mit süß-saurer Miene. "Von einem Derbycharakter hat man bei uns jedenfalls nichts gemerkt." Auch nicht davon, dass die Ansprüche in Melchiorshausen deutlich größer sind als in Weyhe.

Dass seine Mannschaft nach der 3:4-Hinspielniederlage nun besonders heiß und motiviert gewesen sei - Markus Hoßfeld zuckte nur verständnislos mit den Achseln. "Manche sind vielleicht mit dem Mund heiß", sprach er und fügte den entscheidenden Satz an: "Aber auf dem Platz merkt man dann nichts mehr davon." Konstanz ist in Melchiorshausen derzeit ein Fremdwort.

Ganz anders die Weyher. "Die Moral stimmt, wir haben uns als Team präsentiert", lobte Dirk Pistol, der seinen eigenen Emotionen freien Lauf ließ: "Ich bin einfach nur sehr, sehr glücklich."

Weser-Kurier vom 05.12.2011