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Aktuelles

Herren 08.01.2012 von Frank Seidel

3. Herren: Hurra!

Die 3. Herren ist beim Internetauftritt dabei und hat ein Mannschaftsbild eingestellt! Demnächst für alle Fans und Sponsoren von nah und fern nach und nach mehr!


Herren 12.12.2011 von Julian Berendt

1. Herren: „Jugend forscht“ macht Pistol froh

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Mit Erfolgserlebnissen gleich in mehrfacher Hinsicht meldeten sich die Landesliga-Fußballer des SC Weyhe in die Winterpause ab. Erstens: Beim Vorletzten Tuspo Surheide gelang dem Team von Trainer Dirk Pistol ein 2:1 (2:0)-Erfolg. Zweitens: Durch diesen Dreier überwintert Weyhe auf Platz elf und verschaffte sich damit Luft zu den drei Abstiegsplätzen. Und drittens: Der auf den Nachwuchs bedachte Pistol dürfte sich besonders gefreut haben, dass die beiden noch in der A-Jugend spielenden Georg Tylla und Florian Richter die Tore in Bremerhaven schossen.

Ein fester Einsatz des Duos nach der Winterpause ist allerdings kein Thema. „Die Jungs werden weiterhin in der Jugend spielen“, bestätigte Pistol. Und da schafften Tylla/Richter gerade erst den Sprung in die Bremer Verbandsliga.
Gegen Surheide traf Tylla bei Schneetreiben auf dem Kunstrasenplatz der Surheider schon nach 20 Sekunden zum 1:0, als sich der Ball nach einem Pressschlag mit dem Tuspo-Keeper zur Führung ins Netz senkte. Klarer war da das 2:0 (41.) durch Richter, der nach einer Hereingabe von Marvin Bertram erfolgreich war.
Nach dem Wechsel gerieten die Gäste zunächst massiv unter Druck und kassierten in der 48. Minute durch Sebastian Seebecks verwandelten Elfmeter (Christian Kuchra hatte gefoult) das 1:2. Ab der 60. Minute hatte Weyhe aber wieder alles im Griff und hätte durch Tobias Schlaak noch weitere Tore erzielen können.

Kreiszeitung vom 12.12.2011


Herren 12.12.2011 von Julian Berendt

2. Herren: 3:1 zum Abschied

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Bachmann,Sven

Im vorerst letzten Spiel als Trainer des Fußball-A-Kreisligisten SC Weyhe II feierte Trainer Michael Frai (übernimmt demnächst den MTV Riede) einen 3:1 (1:1)-Sieg bei OT Bremen II. Dieser Sieg gleicht einer kleinen Sensation, denn die Osterholzer setzten zu 80 Prozent auf Spieler der ersten Herren (Landesliga), deren Spiel am Samstag ausgefallen war. „Ich kann es nicht fassen, dass wir das Ding gewonnen haben“, jubilierte Frai.

In der 28. Minute ging OT durch den Ex-Weyher Volker Wittfoth mit 1:0 in Führung, doch John Daedelow köpfte mit dem ersten guten Weyher Angriff in der 31. Minute nach Erler-Ecke das 1:1. Danach hielt Lars Conrad noch einen Elfer.
Nach der Pause drückte OT ohne Ende, doch mit zwei Treffern (72./85.) avancierte Sven Bachmann (Foto) zum Matchwinner.
 
Kreiszeitung vom 12.12.2011

Herren 05.12.2011 von Julian Berendt

1. Herren: Erfolg der größeren Entschlossenheit

Wer gerne die Extreme fußballerischer Emotionen erlebt, wäre gestern beim Derby der Fußball-Landesliga Bremen zwischen dem SC Weyhe und dem TSV Melchiorshausen sehr gut aufgehoben gewesen. Auf der einen Seite bestimmten Jubelschreie und strahlende Gesichter die Szenerie, auf der anderen Stille und Enttäuschung. Entsprechend das Resultat: Die Weyher hatten ihren favorisierten Nachbarn mit 1:0 (0:0) bezwungen.

Der Plan von Dirk Pistol reifte in den vergangenen zwei Wochen. In dieser Zeit stellte der Trainer des SC Weyhe sein taktisches System um und ließ seine Mannschaft eine 3-4-3-Formation einstudieren. Pistol reagierte damit auf die eingeschränkten personellen Möglichkeiten, die nach dem Abschied von Torjäger Eike Dziuba (wir berichteten) noch kleiner geworden waren. So war der Coach gleich in zweifacher Hinsicht gefordert: a) seiner Truppe eine neue Grundordnung zu verpassen und diese b) mit teilweise neuen Spielern umzusetzen. Dass unter diesen Voraussetzungen noch nicht alle Abläufe im Spiel der Weyher automatisiert sein konnten, war klar. Überraschend war vielmehr, dass gestern schon erstaunlich viele Rädchen ineinandergriffen.

Besonders nach der Pause überzeugten die Gastgeber sowohl läuferisch als auch kämpferisch. Sie traten viel couragierter, mutiger und entschlossener auf als ihr Gegner. Und je länger die Partie andauerte, desto stärker griff das spielerische Element in den Aktionen der Weyher.

Das war nicht selbstverständlich, schließlich betraute Dirk Pistol zwei A-Junioren mit Schlüsselpositionen. Georg Tylla sollte auf der linken Seite Dampf machen und gleichzeitig mithelfen nach hinten abzusichern, während Florian Richter in ähnlicher Mission rechts gefordert war. Beide Akteure sind gerade mal 18 Jahre alt, aber sie erledigten ihre Aufgaben mit einer ungeheuren Disziplin und Spielfreude. Mangelnde Erfahrung wurde durch ehrliche Begeisterung kompensiert.

Auch ein Tobias Schlaak (20), der eigentlich im Kader der zweiten Mannschaft steht, dachte gar nicht daran, sich erst mal langsam ins Geschehen einzufinden. Er ging direkt aggressiv zu Werke und machte auf der rechten Angriffsseite (mitunter auch auf der linken) ordentlich Alarm. Die ziemlich lethargischen Melchiorshauser bekamen ihn gestern jedenfalls nie in den Griff.

Nur der Torabschluss funktionierte nicht so, wie es den Weyhern angesichts ihres überlegen geführten Spiels zugestanden hätte. So war es bezeichnend, dass ein Eigentor von Manoel Arnhold, der eine Freistoß-Hereingabe von Christian Kuchra (Foto) unglücklich ins eigene Tor köpfte (78.), für die Entscheidung herhalten musste.

Von Glück wollte Dirk Pistol aber nichts wissen. "Wir haben uns dieses Tor erarbeitet", fügte er nicht zu unrecht an und verwies auf etliche Aktionen, die ebenfalls mit dem Führungstreffer hätten belohnt werden können. Solche Momente gab es auf der Gegenseite fast nicht. Selbstbewusstsein, Entschlossenheit und Siegeswillen - das sind Schlagworte, die gestern einen gewaltigen Bogen um Melchiorshausen machten. TSV-Coach Markus Hoßfeld bemühte sich erst gar nicht, seine Enttäuschung und seinen Ärger zu verbergen. "Nach der Pause kam bei uns gar nichts mehr", bemerkte der Coach mit süß-saurer Miene. "Von einem Derbycharakter hat man bei uns jedenfalls nichts gemerkt." Auch nicht davon, dass die Ansprüche in Melchiorshausen deutlich größer sind als in Weyhe.

Dass seine Mannschaft nach der 3:4-Hinspielniederlage nun besonders heiß und motiviert gewesen sei - Markus Hoßfeld zuckte nur verständnislos mit den Achseln. "Manche sind vielleicht mit dem Mund heiß", sprach er und fügte den entscheidenden Satz an: "Aber auf dem Platz merkt man dann nichts mehr davon." Konstanz ist in Melchiorshausen derzeit ein Fremdwort.

Ganz anders die Weyher. "Die Moral stimmt, wir haben uns als Team präsentiert", lobte Dirk Pistol, der seinen eigenen Emotionen freien Lauf ließ: "Ich bin einfach nur sehr, sehr glücklich."

Weser-Kurier vom 05.12.2011


Herren 28.11.2011 von Julian Berendt

1. Herren: Weyher Genickschlag in der 90. Minute

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Der Abstiegskampf in der Fußball-Landesliga Bremen geht für den SC Weyhe beinhart weiter. Wer unten steht, der hat auch nicht das nötige Glück. Dieser alte Fußballer-Spruch schlug am Samstag knallhart zu. Im Kellerduell bei der SVGO Bremen (Zusammenschluss der Vereine Grambke und Oslebshausen) schien alles auf eine Nullnummer gepolt zu sein, ehe Arne Dobrindt in der 90. Minute doch noch den Siegtreffer der Bremer zum 1:0 (0:0)) schoss. Ausgerechnet Dobrindt werden sich da einige gesagt haben, denn der jetzt 32-Jährige spielte vor vielen Jahren schon einmal kurz für die Weyher.

Ein anderer Ex-Weyher dagegen machte den Gästen schon früh viel Freude, denn wegen seiner ständigen Meckerei flog Nuredin Avdiji bereits in der 28. Minute mit der Ampelkarte vom Platz.

„Bereits zu diesem Zeitpunkt hätten wir eigentlich führen müssen“, meinte Weyhes Co-Trainer Jörg Habighorst, doch Oliver Rozehnal (aus fünf Metern vorbei) und auch Cem Barufe (verstolperte aus fünf Metern) gingen leer aus.
In der zweiten Halbzeit drückte Weyhe mächtig auf das Bremer Tor, traf aber nicht. Sascha Habighorst (56./drüber), Thilo Richter (72./Schuss zu lasch) und auch Rene Hanke (78./Keeper hält) vergaben die Vorentscheidung.
Und jetzt kam die nächste Weisheit ins Spiel: Wer seine Chancen nicht nutzt... der wird eben bitterböse bestraft. Diesen Part übernahm Dobrindt, der in der Schlussminute nach Ballverlust von Weyhes Innenverteidiger Tim Eichhorn das Tor des Tages erzielte.
 
Kreiszeitung vom 28.11.2011

Herren 28.11.2011 von Julian Berendt

2. Herren: Tolle erste Halbzeit

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Fußball-A-Kreisligist SC Weyhe II entfernt sich immer weiter von der bedrohten Region. Gestern setzte sich das Team von Trainer Michael Frai mit 4:2 (3:0) beim Tabellenzehnten TuS Schwachhausen II durch. „Das war wichtig. Jetzt haben wir Luft nach unten“, freute sich Frai, der vor allem Spaß an der ersten Halbzeit hatte: „Da haben wir richtig gut über die Flügel gespielt und unsere Chancen auch mal genutzt.“

So Sven Bachmann beim frühen 1:0 (10.) auf Vorlage von Simon Peters. In der 22. Minute legte der A-Jugendliche Georg Tylla nach Ecke von Kai Möhlenbrock zum 2:0 nach. Schließlich war es Peters, dessen 18-Meter-Knaller seinen Weg zum 3:0 in den Winkel fand. Spätestens beim 4:0 (55.) durch Peters war alles gelaufen. Die TuS-Tore in der 68. und 89. Minute taten nichts mehr zur Sache.
 
Kreiszeitung vom 28.11.2011

Herren 21.11.2011 von Julian Berendt

1. Herren: Pistol hält Ausschau nach Verstärkungen

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Die sportliche Lage des SC Weyhe in der Fußball-Landesliga Bremen ist nach dem gestrigen 0:2 (0:1) gegen Aufsteiger SC Schiffdorferdamm nicht unbedingt besser geworden. Zudem verfügen die Weyher nicht gerade über einen üppigen Kader, so dass Trainer Dirk Pistol keinen Zweifel daran ließ, sein Personal in der Winterpause qualitativ aufstocken zu wollen. „Das muss“, gab „Pistole“ nur kurz zu Protokoll.

Die gestrigen 90 Minuten dürften den Weyher Trainer in seiner Meinung bestätigt haben. Nach dem kaum zu wertenden 7:1 eine Woche zuvor gegen das Fallobst der Liga, den Geestemünder SC, wirkten die Weyher gestern ziemlich pomadig und stießen im Spielaufbau desöfteren an ihre Grenzen. „Unser Spiel nach vorn war wirklich nicht gut. Da kamen teilweise Pässe über zwei Meter nicht an“, stöhnte Pistol.
 
Anstecken ließ sich dabei sogar Routinier und Kapitän Rene Hanke. Auch der 31-jährige Mittelfeldspieler spielte teilweise für seine sonstige Klasse unterirdische Fehlpässe und konnte das Weyher Spiel nie in die richtige Bahn lenken.
Dabei hätte sein Team mit 1:0 in Führung gehen können, doch nach toller Vorarbeit von Tom Wieting schoss Eike Dziuba das Leder am leeren Gehäuse der Bremerhavener vorbei (15.).
Danach waren in der ersten Halbzeit nur noch die Bremerhavener am Drücker. Keeper Daniel Denter (19./Glanzparade) und Arno Meiring (42./klärt auf der Linie) konnten Einschläge verhindern. Einmal klingelte es aber dennoch: In der 27. Minute ließ sich der junge Innenverteidiger Tim Eichhorn „vernaschen“, Gegenspieler Mentor Rama nutzte das mit einem Schuss ins kurze Eck zum 1:0 der Gäste.
 
Die Abteilung Attacke blieb bei Weyhe auch in den zweiten 45 Minuten sehr blass. Denter musste einige Mal retten, Marvin Bertram den Ball von der Linie kratzen (60.) – und einmal war die SC-Latte bei einem Schuss von Alperen Kuzu im Weg.
Einmal jedoch gab es kein Halten mehr: In der 56. Minute bestaunten die Weyher Verteidiger einen Lattenkopfball von Yusuf Sahin, so dass der Bremerhavener die Lethargie der Gastgeber ausnutzen durfte, um den Abpraller dann zur 2:0-Entscheidung ins Netz zu hämmern.
 
Kreiszeitung vom 21.11.2011

Herren 14.11.2011 von Julian Berendt

1. Herren: Pflichtaufgabe souverän erfüllt

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Selbst wenn eine Mannschaft einen Kantersieg einfährt, bedeutet das nicht, dass der Trainer rundum glücklich sein muss. Es gehört fast schon zur Spezies der Fußball-Lehrer dazu, immer einen Grund zur Kritik zu haben. Schließlich sollen sich die Aktiven auf dem Platz nicht auf Erfolgserlebnissen ausruhen. Bei Dirk Pistol verhielt es sich nicht anders. Auch nach dem ungefährdeten 7:1 (5:0) seines SC Weyhe über das punktlose Schlusslicht Geestemünder SC wurde der Coach des Fußball-Landesligisten nicht müde zu betonen, welche Dinge noch verbesserungswürdig sind.

"Die erste Hälfte hat mir zwar gut gefallen, aber wir haben noch nicht das umgesetzt, was ich gefordert habe - nämlich das Spiel in die Breite zu ziehen", analysierte Pistol. Die Torausbeute von immerhin fünf Treffern bis zum Seitenwechsel hätte seiner Ansicht nach auch höher ausfallen können. "Wir hätten acht Stück machen müssen." Sowieso müsse solch eine Partie zweistellig ausgehen.

Dafür stand wiederum der zweite Durchgang im Weg. Nachdem die Begegnung bereits zum Pausentee entschieden war, schalteten die Hausherren ein paar Gänge zurück. Für Pistols Geschmack ein paar zu viele. "Wir haben aufgehört, Fußball zu spielen. Da gab es mir zu einfache Ballverluste." Verständnis äußerste der 37-Jährige allerdings auch. "Beim Stand von 5:0 wird der Schalter eben umgelegt, das ist so. Insgesamt bin ich zufrieden. Sieben Tore muss man auch erst mal machen."
 
In der Tat. Wenngleich die drei Zähler gegen die Gäste aus Bremerhaven Pflicht waren, um selbst einen Schritt aus der Abstiegszone zu gehen. Dennoch erledigten die Weyher ihre Pflicht in zeitweise äußerst schöner Manier, genauer gesagt ab Mitte der ersten Halbzeit. Da spielten sich die Grün-Weißen in einen Rausch, trugen ansehnliche Angriffe vor und belohnten sich nicht zu knapp. Der Startschuss zum munteren Preisschießen fiel durch Eike Dziuba, der den Ball aufnahm, einen Doppelpass mit Oliver Rozehnal spielte und zum 1:0 einschob (19.).
 
Fortan fielen die Tore wie die Blätter von den Bäumen. Beim 2:0 betätigte sich wieder Rozehnal als Vorbereiter, diesmal veredelte Enes Keskinsoy das Zuspiel (30.). Weiter im Text ging es mit Tor Numero zwei für den SCW-Torschützen vom Dienst, Eike Dziuba. Der Neuzugang umkurvte Hamm und schoss das Leder ins leere Tor - und das Ganze nur 120 Sekunden später. Nach einer großzügigen Pause von sechs Minuten durfte Rozehnal dann selbst abschließen. Sehenswert war dabei die Vorarbeit von Tom Wieting, der sich über die ganze rechte Seite durchtankte und den Torschützen mustergültig bediente (38.). Weil das alles so einen Spaß machte, legten die Gastgeber noch einen nach: Wieder kam Wieting über Außen angefegt und flankte in den Strafraum, wo Marvin Bertram den Rest der Arbeit erledigte (41.).
Allmählich wurde es frustrierend für die Bremerhavener. Das schlug sich denn auch in der Stimmung auf dem Platz nieder. Erst meckerten sie sich nur gegenseitig an, ehe es zu einem nicht mehr wirklich überraschenden Ereignis kam. Stefan Schmitt wurde wegen Nachtretens mit Rot des Feldes verwiesen (49.). Wer nun aber dachte, dass die Gäste endgültig auseinander fallen würden, sah sich getäuscht. Vielmehr hielt das Team von Trainer Ralf Wickert jetzt besser dagegen. Beim SCW machte sich angesichts des komfortablen Polsters eine gewisse Inkonsequenz breit. So kam es fast zwangsläufig zum Ehrentreffer durch Marco Ferreira-Postiga (88.). Davor hatte allerdings Dziuba schon seinen Dreierpack geschnürt (83.). Und in der Nachspielzeit setzte Cem Barufe den Schlusspunkt einer unterhaltsamen Partie.

Weser-Kurier vom 14.11.2011


Herren 31.10.2011 von Julian Berendt

1. Herren: Die Vorgaben perfekt umgesetzt

Auch der SC Weyhe hat seinen Beitrag zum Wochenende der Überraschungen in der Fußball-Landesliga Bremen geleistet. Das Team von Trainer Dirk Pistol gewann beim zuvor elf Ränge besser platzierten SV Grohn mit 5:1 (2:0).

Es war die Trendwende für die Weyher, die zuvor sechs Mal in Folge verloren hatten, während Grohn einen Serie in Richtung Aufstiegsplätze startete. "Die Spieler haben heute genau das umgesetzt, was wir von ihnen erwarten und was sie auch können", freute sich Weyhes Co-Trainer Jörg Habighorst. "Wir haben richtig clever gespielt, den Kopf oben gehabt und auf den Nebenmann geschaut."

Nicht nur den Kopf oben, sondern vor allem die Hände immer wieder an der richtigen Stelle hatte Keeper Daniel Denter. Der vereitelte schon vor der Pause zwei Großchancen, avancierte Mitte der zweiten Hälfte mit vier Glanzparaden zum Matchwinner und bekam deswegen ein Sonderlob von Habighorst. Mit der doppelten Absicherung auf der Sechserposition mit René Hanke und Jannis Berendt waren die Weyher recht defensiv eingestellt in die Partie gegangen. Auch die Vorgaben in der Offensive zahlten sich aus. "Wir wollten um die zweiten Bälle kämpfen", erklärte Habighorst. Und tatsächlich fiel das 2:0 durch Christian Kuchra mit tollem Volleyschuss nach einem abgewehrten Eckball (38.). Das 1:0 hatte Tom Wieting (Foto) erzielt, nachdem Weyhe immer besser ins Spiel gefunden hatte (22.). Wieting lief danach zwei Mal allein aufs Tor zu, scheiterte aber an SV-Keeper Baris Kaleli (28., 33.).
 
Der SV Grohn wusste nicht so recht, wie ihm geschah, leistete seinen Beitrag zu einem unterhaltsamen Spiel und machte nach gut einer Stunde hinten auf. Doch genau in diese Phase hinein sorgte Oliver Rozehnal für das 3:0 (65.). Für Rozehnal war es auch persönlich ein wichtiger Treffer, denn in den Partien zuvor war er so manches Mal an sich selbst verzweifelt. Mit Glück, Denter, Cleverness und viel Effektivität in der Offensive ließ sich Weyhe die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Matthias Przeliorz verkürzte zwar auf 1:3 (78.), doch Rozehnal (88.) und Wieting (90.) schossen für die Gäste sogar noch einen Fünferpack heraus.
 
SC Weyhe: Denter - Bertram, Barufe, Eichhorn, Kuchra, Siemering, Hanke, Berendt, Wieting (90. Meiring), Habighorst (34. True), Rozehnal (90. Stecher).

Weser-Kurier vom 31.10.2011


Herren 25.10.2011 von Julian Berendt

2. Herren: Daedelow macht alles klar

Es geht also doch. Der SC Weyhe II hat den zweiten Sieg eingefahren – nacheinander! Nach dem 3:0-Erfolg gegen den VfL 07 II aus der Vorwoche feierte der Fußball-A-Ligist ein 2:1 (1:1) gegen die Landesliga-Reserve des KSV Vatan Sport.

Die Hausherren erwischten dabei einen Start nach Maß, als Sören Meissner bereits nach fünf Minuten die Führung erzielte. „Doch danach haben wir regelrecht um den Ausgleich gebettelt“, sagte Weyhes Co-Trainer Gerd Grundei. Vatans Volkan-Abdullah Arslan erhörte das „Weyher Flehen“ und markierte mit dem Pausenpfiff den Ausgleich.
 
Doch der eingewechselte John Daedelow (Foto) brachte die Hausherren zurück auf die Siegerstraße (68.), nachdem die Weyher schon den Pfosten getroffen hatten.
„Es war kein schöner Sieg, aber zumindest haben wir gekämpft“, meinte Grundei, nach dem insgesamt vierten Saisonsieg.

Kreiszeitung vom 24.10.2011