Aktuelles
1. Herren: Jannis Berendt ist Weyhes Matchwinner
"Tor des Tages gestern beim 1:0 gegen FCO II"
Ganze Wagenladungen voller Wackersteine dürften den Verantwortlichen und Spielern des Fußball-Landesligisten SC Weyhe gestern Abend vom Herzen gefallen sein. Grund: Durch ein knappes 1:0 (0:0) im Nachholspiel gegen die Reserve des FC Oberneuland verschaffte sich der SCW etwas Luft im Abstiegskampf. Vier Spieltage vor dem Ende der Saison beträgt der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz (derzeit Surheide) nun vier Zähler.
Kreiszeitung vom 09.05.2012
1. Herren: Hanke verschießt Elfer, Weyhe verpasst Sieg
Manchmal gehen Wünsche in Erfüllung. Vor dem Auswärtsspiel gestern beim Tabellenzweiten Vatan Sport hatte sich der Bremer Fußball-Landesligist SC Weyhe sein erstes Unentschieden der Saison gewünscht – und das klappte am Ende auch. Beim 1:1 (1:0) holte die Mannschaft von Trainer Dirk Pistol einen eigentlich nicht einkalkulierten, aber wichtigen Punkt im Kampf um den Klassenerhalt.
Kreiszeitung vom 30.04.2012
2. Herren: Weyhe II 10:1 Sieger
In der Fußball-Kreisliga A machte der SC Weyhe II gestern einen großen Schritt in Richtung Rettung, denn der Tabellenzwölfte fegte den Letzten VfL 07 Bremen II auf dem eigenen Kunstrasenplatz mit 10:1 (6:1) vom Platz. „Das war unglaublich wichtig. Ich denke, dass wir jetzt drinbleiben werden“, meinte Julian Berendt, der das Team bis zum Saisonende zusammen mit Lars Conrad trainieren wird. Vorgänger Jochen Heitmann wird aus beruflichen Gründen nur noch sporadisch beim Team sein.
1. Herren: Dennis Klätke belohnt Weyhes tolle Moral
Eine tolle Premiere als verantwortlicher Coach feierte gestern Jörg Habighorst beim Landesligisten SC Weyhe. Da „Chef“ Dirk Pistol beruflich unabkömmlich war, sprang der sonstige Co-Trainer ein und landete mit den Weyhern ein 3:2 (0:2) beim Tabellensechsten TSV Grolland. „Ich muss der gesamten Mannschaft ein Riesenkompliment machen. Alle haben bis zum Umfallen gekämpft und das Ding trotz eines 0:2-Rückstandes noch gebogen“, strahlte Habighorst. Dass sich die Weyher Machtverhältnisse auf der Kommandobrücke nun jedoch gedreht haben, verwies Habighorst schmunzelnd ins Reich der Fabel.
Kreiszeitung vom 16.04.2012
1. Herren: Berendt zurück im Weyher Mittelfeld
Berendt, Jannis
Die Strafbank hat sich geleert – „vorläufig“, wie Dirk Pistol süffisant relativiert. Der Trainer des Fußball-Landesligisten SC Weyhe musste in dieser Saison schon zu viele Rot-Sperren aus Reihen seiner Spieler verkraften. Doch das soll nun endlich Schnee von gestern sein. Vor dem Auftritt am Sonntag um 15 Uhr beim starken Tabellenzweiten SC Lehe-Spaden will der Tabellenneunte abwartend agieren: „Wir werden aus einer gesicherten Abwehr auf Konter lauern“, kündigt Pistol an.
Kreiszeitung vom 23.03.2012
1. Herren: Meiring und Stecher belohnen Weyhe
Trainer Dirk Pistol war nach dem Spiel seines SC Weyhe ganz entspannt und absolut zufrieden – und das aus gutem Grund. Seine Mannschaft hatte mit dem 2:1-Sieg beim FT Geestemünde einen ganz großen Schritt Richtung Klassenerhalt in der Fußball-Landesliga gemacht. Sechs Punkte beträgt der Vorsprung nun schon vor den Abstiegsrängen. „Die Mannschaft hat heute tolle Moral bewiesen“, lobte Pistol sein Team, das nach einem frühen Gegentor durch Christoph Gieser (15.) erstmal ins Hintertreffen geraten war. Davon ließen sich die Gäste aber nicht beeindrucken und erspielten sich schon im ersten Durchgang gute Chancen zum Ausgleich.
Kreiszeitung vom 12.03.2012
3. Herren: Hurra!
Die 3. Herren ist beim Internetauftritt dabei und hat ein Mannschaftsbild eingestellt! Demnächst für alle Fans und Sponsoren von nah und fern nach und nach mehr!
1. Herren: „Jugend forscht“ macht Pistol froh
Mit Erfolgserlebnissen gleich in mehrfacher Hinsicht meldeten sich die Landesliga-Fußballer des SC Weyhe in die Winterpause ab. Erstens: Beim Vorletzten Tuspo Surheide gelang dem Team von Trainer Dirk Pistol ein 2:1 (2:0)-Erfolg. Zweitens: Durch diesen Dreier überwintert Weyhe auf Platz elf und verschaffte sich damit Luft zu den drei Abstiegsplätzen. Und drittens: Der auf den Nachwuchs bedachte Pistol dürfte sich besonders gefreut haben, dass die beiden noch in der A-Jugend spielenden Georg Tylla und Florian Richter die Tore in Bremerhaven schossen.
Kreiszeitung vom 12.12.2011
2. Herren: 3:1 zum Abschied
Bachmann, Sven
Im vorerst letzten Spiel als Trainer des Fußball-A-Kreisligisten SC Weyhe II feierte Trainer Michael Frai (übernimmt demnächst den MTV Riede) einen 3:1 (1:1)-Sieg bei OT Bremen II. Dieser Sieg gleicht einer kleinen Sensation, denn die Osterholzer setzten zu 80 Prozent auf Spieler der ersten Herren (Landesliga), deren Spiel am Samstag ausgefallen war. „Ich kann es nicht fassen, dass wir das Ding gewonnen haben“, jubilierte Frai.
1. Herren: Erfolg der größeren Entschlossenheit
Wer gerne die Extreme fußballerischer Emotionen erlebt, wäre gestern beim Derby der Fußball-Landesliga Bremen zwischen dem SC Weyhe und dem TSV Melchiorshausen sehr gut aufgehoben gewesen. Auf der einen Seite bestimmten Jubelschreie und strahlende Gesichter die Szenerie, auf der anderen Stille und Enttäuschung. Entsprechend das Resultat: Die Weyher hatten ihren favorisierten Nachbarn mit 1:0 (0:0) bezwungen.
Der Plan von Dirk Pistol reifte in den vergangenen zwei Wochen. In dieser Zeit stellte der Trainer des SC Weyhe sein taktisches System um und ließ seine Mannschaft eine 3-4-3-Formation einstudieren. Pistol reagierte damit auf die eingeschränkten personellen Möglichkeiten, die nach dem Abschied von Torjäger Eike Dziuba (wir berichteten) noch kleiner geworden waren. So war der Coach gleich in zweifacher Hinsicht gefordert: a) seiner Truppe eine neue Grundordnung zu verpassen und diese b) mit teilweise neuen Spielern umzusetzen. Dass unter diesen Voraussetzungen noch nicht alle Abläufe im Spiel der Weyher automatisiert sein konnten, war klar. Überraschend war vielmehr, dass gestern schon erstaunlich viele Rädchen ineinandergriffen.
Besonders nach der Pause überzeugten die Gastgeber sowohl läuferisch als auch kämpferisch. Sie traten viel couragierter, mutiger und entschlossener auf als ihr Gegner. Und je länger die Partie andauerte, desto stärker griff das spielerische Element in den Aktionen der Weyher.
Das war nicht selbstverständlich, schließlich betraute Dirk Pistol zwei A-Junioren mit Schlüsselpositionen. Georg Tylla sollte auf der linken Seite Dampf machen und gleichzeitig mithelfen nach hinten abzusichern, während Florian Richter in ähnlicher Mission rechts gefordert war. Beide Akteure sind gerade mal 18 Jahre alt, aber sie erledigten ihre Aufgaben mit einer ungeheuren Disziplin und Spielfreude. Mangelnde Erfahrung wurde durch ehrliche Begeisterung kompensiert.
Auch ein Tobias Schlaak (20), der eigentlich im Kader der zweiten Mannschaft steht, dachte gar nicht daran, sich erst mal langsam ins Geschehen einzufinden. Er ging direkt aggressiv zu Werke und machte auf der rechten Angriffsseite (mitunter auch auf der linken) ordentlich Alarm. Die ziemlich lethargischen Melchiorshauser bekamen ihn gestern jedenfalls nie in den Griff.
Nur der Torabschluss funktionierte nicht so, wie es den Weyhern angesichts ihres überlegen geführten Spiels zugestanden hätte. So war es bezeichnend, dass ein Eigentor von Manoel Arnhold, der eine Freistoß-Hereingabe von Christian Kuchra (Foto) unglücklich ins eigene Tor köpfte (78.), für die Entscheidung herhalten musste.
Von Glück wollte Dirk Pistol aber nichts wissen. "Wir haben uns dieses Tor erarbeitet", fügte er nicht zu unrecht an und verwies auf etliche Aktionen, die ebenfalls mit dem Führungstreffer hätten belohnt werden können. Solche Momente gab es auf der Gegenseite fast nicht. Selbstbewusstsein, Entschlossenheit und Siegeswillen - das sind Schlagworte, die gestern einen gewaltigen Bogen um Melchiorshausen machten. TSV-Coach Markus Hoßfeld bemühte sich erst gar nicht, seine Enttäuschung und seinen Ärger zu verbergen. "Nach der Pause kam bei uns gar nichts mehr", bemerkte der Coach mit süß-saurer Miene. "Von einem Derbycharakter hat man bei uns jedenfalls nichts gemerkt." Auch nicht davon, dass die Ansprüche in Melchiorshausen deutlich größer sind als in Weyhe.
Dass seine Mannschaft nach der 3:4-Hinspielniederlage nun besonders heiß und motiviert gewesen sei - Markus Hoßfeld zuckte nur verständnislos mit den Achseln. "Manche sind vielleicht mit dem Mund heiß", sprach er und fügte den entscheidenden Satz an: "Aber auf dem Platz merkt man dann nichts mehr davon." Konstanz ist in Melchiorshausen derzeit ein Fremdwort.
Ganz anders die Weyher. "Die Moral stimmt, wir haben uns als Team präsentiert", lobte Dirk Pistol, der seinen eigenen Emotionen freien Lauf ließ: "Ich bin einfach nur sehr, sehr glücklich."
Weser-Kurier vom 05.12.2011


